Die FASANERIE
Eine traumhafte Lage
mitten im Grünen.
Und doch mitten in München!
Die Fasanerie hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Hier ein
kurzer Überblick über die wichtigsten Ereignisse:
1717
gründete Kurfürst Max Emanuel die Fasanerie in der „Einöde
Hartmannshofen“. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, also
nach dem 30-jährigen Krieg, wurde es in Adelskreisen Mode,
Fasanen-Zuchtanstalten zu errichten. Denn zum barocken höfischen
Jagdvergnügen gehörte selbstverständlich die Fasanenjagd.
Leidenschaftlichster Jäger war der Kurfürst selbst. Für Brut und
Aufzucht der Fasane waren erfahrene „Fasanenmeister“
verantwortlich. |
1726
verstarb Kurfürst Max Emanuel.
Bis zu seinem Tod brachte er an die 40.000 Stück Wild zur Strecke,
darunter weit mehr als 2.000 Fasane.
1742
wurde die Fasanerie Hartmannshofen durch die Panduren geplündert.
1797
folgte eine Brandschatzung durch die Franzosen.
1806 erfolgte der Ausbau der Fasanerie durch die bayerischen
Könige.
1914
mit dem Beginn des 1. Weltkriegs und dem Ende der Monarchie wurde
auch die Fasanenzucht eingestellt.
1920
endete die Bewirtschaftung der Fasanerie Hartmannshofen als
Forsthaus mit Gastwirtschaft, bis dahin verpachtet vom Freistaat
Bayern. |
1960
wurde die Landwirtschaft aufgegeben. Die Bayerische Verwaltung der
Schlösser, Gärten und Seen begann mit der Umgestaltung der Wiesen
und Äcker in ein 25 ha großes Erholungsgelände.
2003
wird die lange Tradition des Hauses unter neuer Führung mit einem
jungen Team kontinuierlich fortgesetzt. Wie vor Jahrhunderten
liegt die Fasanerie in traumhafter Lage mitten im Grünen. Doch
anders als früher liegt sie heute mitten in München.

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